Koralmbahn

Die Tunnelkette Granitztal ist Teil der künftigen Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt. Mit dem Neubau dieser Bahnstrecke im Süden Österreichs wird ein wesentlicher Abschnitt im europäischen Bahnnetz für die Zukunft gerüstet. Gemeinsam mit dem neuen Semmering-Basistunnel fungieren die Koralmbahn und der Hauptbahnhof Wien als Schlüsselprojekte entlang des Baltisch-Adriatischen Korridors, der von Danzig in Polen bis Ravenna in Italien führt.

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© HOCHTIEF

 

Tunnelkette Granitztal, Kärnten

Die rund 6 km lange Tunnelkette verläuft als Teil der Koralmbahn zwischen dem Lavanttal und dem Jauntal.

Sie besteht aus aus dem Tunnel Deutsch-Grutschen, der Einhausung Granitztal und dem Tunnel Langer Berg.

Sie wurde analog zum Koralmtunnel als zweiröhriges Tunnelsystem ausgeführt. Im Bereich Granitztal wurde die Bahntrasse in offener Bauweise errichtet. Im Endzustand wurden die Tunnelröhren überschüttet und das Gelände landestypisch modelliert. Hier befindet sich nun eine Lüftungszentrale mit Notausgang und Rettungsplatz. Der Granitzbach wurde mit einer geschlossenen Tunnelbrücke überquert. Das Nordportal der Tunnelkette befindet sich im Lavanttal und das Südportal im Jauntal.

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Projektdaten

Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur AG
Bauzeit: 2015 - 2020
Auftragssumme: ca. 140 Mio. EUR (davon 50% HOCHTIEF)

Technische Daten

Tunnel Langer Berg: 2,9 km NÖT
Tunnel Deutsch Grutschen: 2,6 km NÖT
Einhausung Granitztal: 600 m offene Bauweise
Freie Strecke: ca. 300 m
Tunnelbrücke: ca. 15 m
Gesamtlänge: 6.106 m
Ausbruchsmassen: ca. 1,3 Mio. m³
davon wieder eingebaut: ca. 800.000m³

 

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