Ausbau der Wiener U-Bahn

Das Linienkreuz U2xU5 ist das erste U-Bahn-Projekt im Zentrum der Stadt seit dem Bau der U3 in den 1990er Jahren. Rund 370.000 Menschen leben und arbeiten im unmittelbaren Einzugsbereich der neuen Strecken und profitieren damit direkt vom Netzausbau. Und auch die Umwelt wird mit dem U-Bahn-Ausbau massiv entlastet. Bis zu 75.000 Tonnen CO₂ können jährlich durch die Verlagerung des Autoverkehrs auf die Öffis künftig eingespart werden.

BohrarbeitenRathausWiener Linien Alexandra Gritsevskaja

© Wiener Linien Alexandra Gritsevskaja

 

U2xU5 Rathaus / Frankhplatz

Spatenstich für das größte Klimaschutzprojekt der Stadt

HOCHTIEF baut als Teil der Arge U2xU5 Rathaus / Frankhplatz die Wiener U-Bahn aus.

Das erste Baulos U2/22 umfasst den Neu- und Umbau der bestehenden U2-Station Rathaus als Linienkreuz mit der neuen Linie U5. Dabei werden rund 30 Meter tiefe Stationsschächte sowie zwei zirka 1.200 Meter lange, eingleisige U-Bahntunnel einschließlich Gleisbau errichtet. Die beiden Tunnel werden im zyklischen Vortrieb gemäß Neuer Österreichischer Tunnelbaumethode (NÖT) ausgeführt. Das zweite Baulos betrifft den unmittelbar anschließenden Bauabschnitt U5/2 Frankhplatz und umfasst den Neubau einer U-Bahnstation im Universitätsviertel sowie zweier, von der Station Rathaus kommender, zirka 700 Meter langer eingleisiger U-Bahntunnel.

Um die Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr möglichst gering zu halten, werden der Stationsschacht und die oberflächennahen Tunnelröhren weitgehend in Deckelbauweise hergestellt. Bestehende Gebäude werden mittels NÖT unterfahren.  

In der ersten Ausbaustufe wird die neue U5 die bisherige Strecke der U2 von der Station Karlsplatz bis zum neuen Umsteigeknotenpunkt Rathaus übernehmen und bis zur vorläufigen Endstation Frankhplatz führen.

 

Video vom Stand der Arbeiten im Jänner 2022

 

Projektdaten

Auftraggeber: Wiener Linien
Bauausführung: Arge U2xU5 Rathaus/Frankhplatz
Bauzeit: 2021 - 2028
Auftragssumme: 242 Mio. EUR (HOCHTIEF-Anteil 80,5 Mio. EUR)

Technische Daten

Bohrpfähle: ca. 40.000 m
Stations- und Notausstiegsschächte: 7 Stück mit bis zu 30 m Tiefe
Tunnelausbruch: 160.000 m³ in NÖT
Beton: ca. 90.000 m³
Neue Gleise: mehr als 3.000 m

 

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